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4 Aug

Wie viel muss ich als Blogger von meinem Privatleben zeigen?

Herbst Trend Ruffles

Wie viel muss ich von meinem Privatleben zeigen? Werde ich beliebter bei meinem Followern und bei Neuen, die dazu kommen, wenn ich mehr Einblicke in mein Privatleben zeige? Hilft mir das schneller zu wachsen? Diese Fragen stelle ich mir seit ein paar Wochen immer und immer wieder. Dass wir alle total gläsern sind und man alles über uns herausfinden kann, egal wie aktiv wir sind, ist ja nichts Neues. Dies passiert meist mehr oder weniger ziemlich unfreiwillig. Es ist einfach so.

Aber wie sieht es bei Leuten wie mir aus? Bei Bloggern, die jeden Tag freiwillig diverse private Details aus ihrem Leben mit einer großen Anzahl von Menschen teilen? Ist das noch gesund? Und vor allem sind alle die Infos, die wir tagtäglich verbreiten oder die auf uns einprasseln, sei es über Facebook, Instagram oder Snapchat, auch wirklich so interessant?

Wir wollen das Leben von anderen sehen

Um es kurz und knackig zu beantworten: JA, diese Stories sind meist mehr oder weniger interessant und wir wollen sie konsumieren, weil das Leben von anderen Personen, zu denen wir aufschauen oder die wir toll finden immer super interessant ist. Und auch wenn wir eine Person nicht leiden können, schauen wir uns trotzdem die Snapchat Story/Instagram Story an und denken uns danach: “Mein Gott, hat die wieder einen Bullshit erzählt.” Es ist einfach wie bei einem Unfall. Auch wenn es schlimm ist, man kann einfach nicht wegschauen. Hauptsache es ist ein Haufen wertvolle Zeit dabei draufgegangen.

Ich gehöre auch zu den Menschen, die sich stundenlang am Tag mit diversen Social Media Kanälen beschäftigt. Es ist zum einen Interessant und mach Spaß und zum anderen ist es ja auch mein Job. Ich liebe zum Beispiel Instagram. Ich kann mich stundenlang damit beschäftigen. Anders sieht es zum Beispiel bei Snapchat aus. Wo wir auch zum eigentlich Thema kommen, warum ich mir so viel Gedanken darüber machen, wie viel ich von meinem Privatleben zeigen soll.

Fakt ist: Ich bin nicht der größte Fan von Snapchat, da ich einfach auch nicht die Zeit investieren wollte, diese App auch noch aufzubauen. Und ich weiß noch nicht wie ich es finde, das Instagram jetzt zum zweiten Snapchat wird. Ich hab das Gefühl dadurch steigt der Druck in mir nur noch mehr, jetzt doch endlich mal aktiver zu werden und mein Leben mehr zu filmen und euch mehr private Eindrücke zu zeigen.

Mehr Sympathie und Nahbarkeit ?

Es ist nicht so, dass ich mich nicht zeigen will. Ich bin ein ziemlich aufgeschlossener Mensch und erzähle super gerne und viel. Und ich hab zum Beispiel auch gar kein Problem damit mich ungeschminkt oder in Gammelklamotten zu zeigen. Ich weiß, dass mich all das vielleicht auch sympathisch(er) oder nahbarer machen würde. Die Wahrheit ist:  Ich komme mir einfach dämlich vor, wenn ich mit mir selbst rede und fühle mich damit nicht wohl und irgendwie auch meist blockiert. Und auf der anderen Seite möchte ich mir auch einen Teil meiner Privatsphäre bewahren.

Ich denke, bzw. ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Ich glaube einige Blogger betreiben diese App auch nur, weil sie sich dazu gezwungen fühlen, weil es eben “alle” machen. Irgendwie muss man ja Persönlichkeit zeigen und sich abheben und zeigen wer man ist. Also warum dann nicht auf Snapchat.

Vielleicht mache ich mir auch selbst einfach zu viel Druck. Es ist ja jedem freigestellt, was er auf Snapchat oder in den Instagram-Stories zeigt. Vielleicht sollte ich die Sache auch einfach ein bisschen entspannter angehen. Auf meinem Blog erzähle ich euch ja auch viel Privates. Mal sehen wie das noch weiter geht. Vielleicht entdecke ich ja jetzt Instagram-Stories für mich, haha.

Wie steht ihr zu dem Thema? Wie viel zeigt ihr von eurem Privatleben? Gibt es Grenzen bei euch? Oder seid ihr da total entspannt? Und wie sieht es bei den Nicht-Bloggern aus. Was seht ihr gerne bei anderen und was eher nicht?

Fragen über Fragen, bei denen mich eure Meinungen sehr interessieren würden.

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