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7 Mai

Wer ist Ruth? Teil 3

Ruth Garthe

Mein Leben plätscherte so dahin, bis zum Jahr 2018. In diesem ziemlich heißen Sommer veränderte sich mein Leben und mein Denken noch einmal radikal. Der wohl lebensverändernste Abschnitt meines bisherigen Lebens sollte beginnen …

Mein neues Leben

So endete Wer ist Ruth? Teil 2. Ja, 2018 veränderte sich mein Leben wirklich. Mit heutigem Wissen kann ich sagen, ich bekam ein neues Leben geschenkt. Wenn du mir schon länger folgst, weißt du vermutlich schon was jetzt kommt. Wenn du neu hier bist, möchte ich dir in kurzen Sätzen erklären, was sich in meinem Leben veränderte.

2018 begann meine Reise mit Jesus. Ich traf nach einigen anstrengenden Monaten und viel Gefühlschaos eine Entscheidung mein Leben nicht mehr alleine unter Kontrolle haben zu wollen, sondern gab es in die Hände von Gott.

Grateful & Blessed

Im Dezember 2018 veröffentlichte ich meine Geschichte, wie es zu meinem Wandel kam. Wenn dich interessiert, wie ich damals zum Glauben gekommen bin, dann findest du alle Antworten und viele private Einblicke in diesem Beitrag: Grateful & Blessed

Seit meiner Entscheidung zum Glauben und dem Beitrag Ende 2018 ist natürlich einiges passiert. Damals war ich noch ganz frisch im Glauben und seit dem hat sich mein Leben so sehr verändert. Vor allem aber hat es sich so sehr verbessert. Ich würde nicht sagen, dass ich damals auf der Suche war oder ein schlechtes Leben hatte, wenn man das so nennen kann. Im Gegenteil, ich gehörte eher zu den Menschen, die mit ihrem Leben eigentlich zufrieden und glücklich waren.

Ich stellte mir die Frage nach Gott nicht, weil es mir gut ging. Das ist ein Phänomen, was in unserer heutigen, aber auch in früheren Gesellschaften, stark verbreitet ist. Viele Menschen stellen sich erst dann wieder (oder erstmals) die Frage nach Gott, wenn es ihnen schlecht geht, oder etwas schlimmes passiert ist.

Ich dufte so viel lernen und wunderbare Dinge erleben

Ich hatte aber das große Glück mit einem Mann zusammen zu sein, der auf der Suche nach der Wahrheit war. Vor meiner Zeit als Christin, sah ich das mehr als einen Fluch an, statt als einen Segen. Heute weiß ich, dass es ein großer Segen war und immer noch ist. Gott hat mir geholfen kaputte Beziehungen, die wie ein schwerer Stein auf meinem Herzen lagen, heilen zu lassen. Durch ihn durfte ich lernen was Vergebung wirklich bedeutet und wie essentiell wichtig das für mein persönliches Leben ist.

Durch den Vergebensweg mit meinem Vater konnte ich etwas Auflösen, dass auch die Beziehung zu Gerrit und meinen vorherigen Beziehungen zu Männern belastet hat. Ich durfte lernen, wie ich eine gesunde Beziehung zu einem Mann leben kann. Ich durfte lernen und verstehen, was Liebe wirklich bedeutet und dass wirkliche Liebe frei von Angst ist. Ich habe aber auch sehen dürfen, wie durch Gebet andere Beziehungen geheilt wurden oder gar erst entstehen konnten, weil davor so viel Frust und Verletzungen da war, die menschlich gesehen kaum Raum für eine Perspektive in Richtung Besserung vermuten ließen. Ich durfte sehen, wie Menschen gesundheitliche Heilung erlebten.

Gott ermöglichte Gerrit einen fantastischen Job zu bekommen, er beschenkte uns mit unserer Traumwohnung, unserem Traumauto und einer wundervollen Hochzeit. 2019 war mit Abstand das krasseste Jahr, das ich bisher hatte.

Wenn du gerne mehr über mein Jahr 2019 erfahren möchtest, dann kann ich dir meinen Beitrag 2019 – Eine Lovestory in drei Akten ans Herz legen.

Meine Taufe

Im September 2019 lies ich mich außerdem noch taufen. Ich wurde zwar schon als kleines Baby katholisch getauft, aber das war damals ja nicht meine freie Entscheidung. In Freikirchen ist es in der Regel so, dass sich ein Mensch erst dann taufen lässt, wenn er selbst aus vollem Herzen eine Entscheidung für Gott und den Glauben getroffen hat.

Im Oktober 2019 heirateten Gerrit und ich dann noch kirchlich. Auch hierzu gibt es einen ausführlichen Bericht: Unsere Trauung

Wie du aus diesem Beitrag entnehmen kannst, ist mein Glaube ein essentieller Teil meines Lebens. Er gehört zu mir, wie mein Mann Gerrit und meine Familie. Deshalb war es mir wichtig euch diesen Teil an mir nicht vorzuenthalten.

So neigte sich das Jahr dem Ende und wir schafften es so langsam etwas zur Ruhe zu kommen. Seit dem hat sich nicht all zu viel verändert, außer, dass vermutlich viele (mich eingeschlossen) noch am 31.12.2019 dachten, dass 2020 ein fantastisches Jahr wird.

Wie es aktuell aussieht muss ich ja keinem erklären. Wir sitzen alle im selben Boot. 2020 wird auf jeden Fall ein Jahr bleiben, dass uns allen in Erinnerung bleibt und in die Geschichtsbücher eingeht.

Ich hoffe dir hat meine Reihe “Wer ist Ruth?” gefallen und du konntest mich, Ruth, die Frau hinter dem Blog ruthgarthe.com, ein bisschen besser kennenlernen.

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