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2 Apr

Weniger shoppen, mehr kombinieren

Ruth Garthe, Blogger Mannheim, Frühlingsoutfit, pinker Blazer, weißer Plisseerock

Ich denke eines der Klischees, mit denen Fashionblogger immer wieder konfrontiert werden ist, dass wir Klamotten bis zum abwinken haben, theoretisch jedes Teil nur einmal tragen könnten und trotzdem noch genug Auswahl hätten. Mit diesem Klischee möchte ich heute brechen. Ich denke es gibt wirklich viele Blogger, bei denen das der Fall ist, aber genau so viele, bei denen das nicht zutrifft. Genau so gibt es auch genug Frauen, die keine Modebloggerin sind und trotzdem unglaublich viele Kleidungsstücke haben.


Outfit*

Rock | Madeleine
Blazer | h&m
Schuhe | högl
Tasche | Inyati
Sonnenbrille | asos

*Werbung/unbezahlt


Es musste immer das Neueste sein

Als ich mit dem Bloggen anfing war mein Kleiderschrank voller als er es jetzt ist. Zu Beginn des Blogs habe ich extrem viel gekauft, weil ich dachte, dass ich immer die neuesten Teile brauche um im Business mithalten zu können. Zweimal das gleiche Teil zu zeigen, erschien mir nicht sehr professionell. Ich kaufte also fleißig ein und merkte auch schnell, dass ich früher oder später damit an meine Grenzen stoßen werde. Es kamen natürlich auch immer mal wieder Produkte von Kunden dazu über Kooperationen, aber diese konnten das nicht abdecken, was ich glaubte zu brauchen.

Es dauerte eine Weile, aber irgendwann kam ich auf den Trichter, dass das alles so nicht sein muss und ich mir unnötigen Stress machte und das Ganze natürlich auch an meinen Geldbeutel ging. Wenn ich das heute so schreibe und darüber nachdenken, denke ich mir auch: “Das hätte dir ja auch früher klar sein können, Ruth!” Aber so war es eben und ich wusste nicht so richtig auf was ich mich da eigentlich einließ.

Ideen für bewussteres Einkaufen

Ich denke, wir stecken da auch alle ein kleines bisschen in einer Dauerschleife fest. Besonders durch die Medien z. B. Instagram sehen wir jeden Tag so viele neue Outfits und Klamotten, die einem schon mal das “Will-haben-Gefühl” auslösen. Ich bin ja unter anderem vielleicht sogar so ein Auslöser dafür. Dem bin ich mir auch bewusst, aber ich denke es gibt auch immer noch einen gesunden Weg damit umzugehen. Die Fragen die ich mir stelle wenn ich in so einer Situation bin, sind Folgende:

  1. Habe ich so ein ähnliches Teil schon?
  2. Brauche ich dieses Teil unbedingt?
  3. Würde ich dieses Teil auch in einem Jahr noch tragen?
  4. Würde ich mir das Teil kaufen, um damit gerade etwas zu kompensieren?

Bewusster shoppen

Mittlerweile bin ich ein paar Jährchen älter und habe gut dazu lernen dürfen. Ich achte mittlerweile viel stärker darauf, was ich kaufe und wie viel ich kaufe und ich versuche immer mehr mit den Dingen die ich habe, zu experimentieren. Mein Stil war schon immer eher klassisch und feminin, daher lege ich auch Wert auf hochwertige Klassiker, die nicht so schnell aus der Mode kommen.

Seit ein paar Monaten trete ich auf die Bremse, was Shopping angeht. Zuerst war es eher unbewusst und als ich merkte, dass ich echt schon ein paar Wochen überhaupt nichts mehr gekauft habe, fand ich das echt erstaunlich und es hat sich irgendwie auch sehr gut angefühlt. Ich möchte einfach etwas nachhaltiger einkaufen. Außerdem setze ich mich aktuell immer wieder mit meinem Kleiderschrank auseinander und versuche alle Dinge, die darin sind, neu miteinander zu kombinieren.

Wenn man sich wirklich mal darauf einlässt, dann findet man nämlich immer wieder neue Kombinationsmöglichkeiten und das macht echt Spaß und Freude am Ende. Ein Teil meines Auftrags, den ich hier mit dem Blog habe, ist es euch zu inspirieren. Der andere Teil ist mein Leben mit euch zu teilen. Ich denke für Inspiration müssen es nicht immer die neuesten Teile sein. Viele meiner Looks sind sehr klassisch und ich denke sie sind alle genau so oder so ähnlich auch nachstylebar, ohne, dass das Teil immer das neueste Kollektionsteil sein muss. Gerade bei klassischen Looks, gibt es ja auch oft gute Alternativen oder ähnliche Teile, die ihr eventuell schon in eurem Kleiderschrank habt.

Wie steht ihr zu diesem Thema? Schreibt mir gerne eure Meinung unten in die Kommentare.

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2 Comments
  • Tina von Tinaspinkfriday

    Liebe Ruth, Du sprichst mir aus der Seele. Okay ich bin nochmal ein Stück älter aber ich denke es ist eine Entwicklung. Egal in welchen Alter. Minimalistisch wird es bei mir nie werden, das weis ich genau, aber Qualität statt Quantität und Kreativität was die Zusammenstellung neuer Outfits mit vorhandener Kleidng betrifft ist mir wichtig.
    Dein Look ist toll, feminin und klassisch. Eine tolle Inspiration, die man tatsächlich schön nachstylen kann.
    Liebe Grüße Tina

    2. April 2019 at 19:46 Antworten

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