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24 Jun

Venedig Love Story

Venedig, Venice, Venezia, Ruth Garthe

Aktuell kommt mir jeder Tag wie ein Traum vor. Ich wache morgens auf und die Glücksgefühle überschlagen sich. Über Instagram, haben es die meisten von euch ja schon mitbekommen. Mein Freund und nun Verlobter, Gerrit, hat mir am 09.06.19 in Venedig einen Heiratsantrag gemacht – ich habe natürlich JA gesagt. Weil sich die ein oder andere von euch sicher fragt, wie das Ganze so vonstatten gegangen ist, möchte ich heute einfach mal aus dem Nähkästchen plaudern. Vorab – ich habe nicht damit gerechnet an diesem Tag! Die Überraschung war also umso größer und schöner.

Spontane Reisen, sind einfach die besten Reisen

Am Mittwochabend haben wir einen James Bond Film geschaut, der zum Teil in Venedig gedreht wurde. Gerrit meinte dann zwischen drin irgendwann zu mir: “Sag mal Schatz, du warst doch noch nie in Venedig , oder?” Das Ende vom Lied war, dass wir beschlossen übers lange Wochenende spontan nach Venedig zu fahren. Gesagt getan. Spontane Aktionen sind ja bekannterweise die besten! Wir buchten also ein Zimmer in Verona und fuhren am Samstag morgen los.

Unsere Unterkunft in Verona war schon wie aus dem Bilderbuch. Das alte italienische Bauernhaus lag auf einer Anhöhe und war umgeben von Olivenbäumen. Vom Balkon aus hatte wir den weiten Blick ins Tal und auf die Stadt. Alleine das war schon so mega romantisch und wunderschön. Es war wie im Bilderbuch oder einem kitschigen Liebesfilm.

Auf nach Venedig

Am nächsten Morgen sind wir dann nach Venedig gefahren. Wir hatten traumhaftes Wetter und die Anreise hat auch super geklappt.  Alles lief wie am Schnürchen bis uns die freundliche Dame Ticketstand sagte, dass wir bis 15 Uhr keine Fähren auf dem Kanal nutzen können, weil die Pfingst-Ruderregatta stattfindet. Wir mussten also alles zu Fuß laufen. An sich war das auch nicht schlimm war, aber da es auch sehr heiß war natürlich etwas anstrengender als geplant.

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Positiv war dadurch natürlich, dass wir an vielen sehr schönen Ecken vorbei kamen und auch häufiger an Stellen waren, wo kaum Touristen waren. Was in Venedig ja eher untypisch ist. In der Hoffnung, dass einige Touristen zu faul zum Laufen sind machten wir uns auf zu der einzigen Anlegestelle für die Fähre nach Murano und Burano. Leider waren aber doch sehr viele Touristen sehr lauffreudig und ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie lang die Schlange für die Fähre am Ende war.

Ich hatte auf jeden Fall keine Lust mich da anzustellen, wollte endlich mal eine Pause und etwas zu Essen. Gerrit wollte mir auf Burano den Antrag machen (was ich ja nicht wusste) und war gestresst, weil sein Plan nicht klappte. Wie das mit Plänen so ist, muss man da einfach auch manchmal flexibel sein und eine andere Route einleiten.

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Der Moment und die Frage der Fragen

Also haben wir uns erst mal was zu Essen geholt und ein ruhiges und schattiges Plätzen auf einer Bank unter großen Bäumen gesucht und ganz entspannt gegessen und den Füßen und unseren Nerven mal eine Pause gegönnt. So saßen wir da eine Weile, haben die Ruhe abseits des Trubels und die Zeit für uns genossen. Irgendwann meinte Gerrit zu mir, dass er mich mal noch was Fragen möchte. Eigentlich hätten da schon alle Glocken Leuten müssen, aber ich hab es erst gecheckt, als er vor mir auf die Knie ging und mir die Frage aller Fragen stelle. Aus einem gescheiterten Plan, wurde der perfekteste Moment und Antrag, den er mir hätte machen können.

Ruth Garthe, Blogger Mannheim, Fashionblogger

Hinter den Kulissen – wo bleibt der Ring?

Hinter den Kulissen ist zwei Monate davor so viel abgelaufen, was ich gar nicht mitbekommen habe. Ich habe natürlich die ganze Zeit schon still und heimlich gehofft, dass er mir bald einen Antrag macht, aber an diesem Tag in Venedig habe ich nicht damit gerechnet. Venedig war wirklich eine sehr spontane Aktion, da er mir den Antrag eigentlich schon eine Woche früher in Österreich machen wollte. Die Reise hatten wir allerdings wegen schlechtem Wetter storniert.Ring

Zu diesem Zeitpunkt war mein Verlobungsring auch noch nicht da, da er in Frankfurt im Zoll fest hing. Für den Antrag war es deshalb gar nicht so schlecht, dass Österreich nicht geklappt hat. Da aber kurz vor der Abreise nach Italien der Ring Freitagabends immer noch nicht da war, hat mein Liebster mir kurzerhand einen gebastelt (was mega süß war) und mir damit den Antrag gemacht. Venedig war der perfekte Ort und ich bin froh, dass er mich dort gefragt hat, auch ohne den Ring. So haben wir immer diese wunderbare Reise als Start für eine noch größere und aufregendere Reise, unser Ehe, in Erinnerung. Der richtige Ring ist übrigens ein paar Tage später auch angekommen. Den werde ich euch aber erst in einem anderen Beitrag nochmal genauer zeigen. Eins sei gesagt: Er ist wunderschön und einfach perfekt!

Ich sitze nun hier als verlobte Frau, die noch in diesem Jahr heiraten wird. Ja ihr hört richtig. Die Hochzeit findet noch dieses Jahr statt und wir freuen uns so sehr darauf bald Mann und Frau zu sein. Das Datum fürs Standesamt steht sogar schon – 08.08.19! Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden. Stay tuned!

2 Comments
  • Tina von Tinaspinkfriday

    Liebe Ruth das ist eine tolle Geschichte mit Happy End 🙂 Ich wünsche euch für die Zukunft alles Gute!
    Venedig ist wunderschön und ein romantischer Ort für einen Heiratsantrag. Verrätst Du wo die Hochzeit geplant ist? Keine Angst ich möchte nicht da auftauchen, interessieren würde mich welche Locations in unserer Umgebung für eine Hochzeit beliebt sind.
    Liebe Grüße Tina

    29. Juni 2019 at 7:57 Antworten

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