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6 Feb

Unsere Trauung

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Welche Optionen fallen euch ein, wenn ihr an das Thema Trauung denkt? Ich vermute mal, dass die meisten von euch direkt drei Optionen vor Augen haben: Zum einen die standesamtliche Trauung, als auch die kirchliche und freie Trauung.

Kirche oder freie Trauung?

Wenn man Brautpaare danach fragt, warum sie sich dazu entscheiden sich kirchlich trauen zu lassen, bekommt man unterschiedliche Antworten. Einige möchten es, weil ihnen der Segen für ihre Ehe von Gott wichtig ist, die anderen möchten es, weil sie es einfach schön finden und die Trauung in einer Kirche sehr feierlich ist. Für andere wiederum treffen beide Aspekte zu.

Alle, die unsere Geschichte kennen, können sich sicher denken, dass für uns der Segen von Gott für unsere Ehe sehr wichtig war und wir uns deshalb natürlich für eine kirchliche Trauung entschieden haben. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass wir die kirchliche Trauung “frei” zelebriert haben. Wie das geht und warum wir uns so entschieden haben, möchte ich euch erklären.

Kirchliche Trauung, ohne Kirche und Pastor

Mein Mann und ich gehen in eine freie christliche Gemeinde, die sich nicht in einem klassischen Kirchengebäude befindet. In unserer beider Augen hat ein Kirchengebäude nichts mit Gott und unserem christlichen Glauben zu tun. Ich muss zum Beispiel auch nicht in eine Kirche gehen, um die Präsenz Gottes zu spüren, denn ich spüre sie jeden Tag in den unterschiedlichsten Situationen. Abgesehen davon sind wir beide nicht so gerne in Kirchen. Es gibt zwar wunderschöne Kirchen, das ist keine Frage, aber ich denke, man muss sich in der Atmosphäre auch wohl fühlen. Darum war für uns auch schnell klar, dass wir zwar einen Traugottesdienst möchten, aber keine gängige kirchliche Trauung.

Bei unserer Location-Suche für die Hochzeit war es also essentiell wichtig, dass wir dort auch unsere Trauung feiern können. Da wir im Oktober geheiratet haben, musste es vor allem auch eine Indoor-Option geben. Schlussendlich haben wir genau das gefunden, was wir gesucht haben und waren super happy damit.

Unser Traugottesdienst

Der Traugottesdienst fand im Nebenraum unserer Location statt. Wir hatten eine grandiose musikalische Begleitung von lieben Freunden. Der beste Freund von Gerrit, der auch einer unserer Trauzeugen war, hat uns getraut. Bei einer freikirchlichen Trauung braucht es nämlich nicht unbedingt einen Pastor. Habt ihr das gewusst?

So hatten wir einen traumhaften Traugottesdienst, mit toller Musik und Gesang, mit einer bewegenden Predigt, unserem Trauversprechen und der Segnung. Beim Trauversprechen während des Traugottesdienstes hatten wir uns für die klassische Variante entschieden. Da wir aber auch noch eine persönlichere Variante für uns wollten, haben wir uns ein eigenes Trauversprechen in einem Brief geschrieben, den wir beide am Morgen unserer Hochzeit gelesen haben. Für uns war es so perfekt.

Unseren Trauvers, der unter anderem auch in unsere Ringinnenseite graviert steht, haben wir nach 1. Korinther 13 gewählt:

Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet. Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach. Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit. Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand. Die Liebe vergeht niemals. Was für immer bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber am größten von ihnen ist die Liebe.

Ich fühlte mich wie eine Prinzessin…

Der beste Freund meines Vaters hat mich mit einem seiner Oldtimer abgeholt und zur Location gefahren. Ich fühlte mich wie eine Prinzessin. Als ich ankam warteten Gerrit und alle Gäste bereits auf mein Eintreffen.

Unsere Freundin Janina, sang das Eingangslied von Lauren Daigle “Love like This”. Für alle, die das Lied nicht kennen: Ich empfehle euch an dieser Stelle kurz auf den Link zu klicken und das Lied parallel hierzu abzuspielen, wenn ihr Lust habt.

Meine Bridesmaids liefen am Anfang, eine nach der anderen, ein. Mein Papa holte mich am Auto ab und führte mich nach vorne zu Gerrit. Ich sag’ euch, dieser Moment war für mich einer der emotionalsten den ich bisher hatte. Es war so ein schönes Gefühl.

Wir saßen auf mega coolen Peacock-Stühlen, frontal zu unseren Gästen. Das war uns auch wichtig. Ich finde es schade, wenn das Brautpaar mit dem Rücken zu den Gästen sitzt. Wir haben das auch als sehr positives Feedback von unseren Gästen bekommen, dass wir eben nicht mit dem Rücken zu Ihnen saßen. Der ganze Traugottesdienst war so schön und wir würden es jederzeit wieder so machen. Ich wünsche euch viel Freude beim Anschauen der Fotos.

Weitere Blogbeiträge zu unserer Hochzeit

Weitere Beiträge zu unserer Hochzeit findet ihr unter folgenden Links:

Mein Brautkleid
2019 – Eine Lovestory in drei Akten
Getting Ready Hochzeit

Dienstleister:

Fotos: Steffen & Christin Photography
Brautkleid: Sandra Nymphius
Blumen: Fioritura 
Location: Tafel & Wein
Brautjungfernkleider: Asos
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